Erste Nothilfe eingetroffen – wie es jetzt weitergeht

Dank Ihrer großartigen Unterstützung konnten wir bereits Anfang dieser Woche eine erste Nothilfe an unsere Partnerschule in Kenema überweisen. Das Geld kommt direkt den betroffenen Schülerinnen zugute – für Schulmaterialien, Kleidung und dringend benötigte persönliche Gegenstände. Leider ist das jedoch noch lange nicht ausreichend. Für die drängendsten Bedürfnisse werden weiterhin knapp 8.000€ benötigt sowie eine noch nicht ermittelte Summe für den Aufbau des abgebrannten Wohngebäudes der Schülerinnen. 
Wir sind überwältigt von der schnellen und herzlichen Solidarität, die uns erreicht hat. Ein besonderer Dank gilt dabei der Bundestagsabgeordneten Ayse Asar, die sich öffentlich hinter unsere Arbeit gestellt hat.

Aktuelle Lage vor Ort

Die Untersuchungen zur Brandursache sind noch nicht abgeschlossen, ebenso dauert die genaue Feststellung des Gesamtschadens an. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass der obere Stock des betroffenen Gebäudes sowie das Dach vollständig erneuert werden müssen.

Immerhin: Nach einer einwöchigen Unterbrechung kann der Unterricht voraussichtlich Ende dieser Woche wieder aufgenommen werden. Die 387 Internatsschülerinnen sind vorübergehend in der Aula und in einigen Klassenräumen untergebracht. Diese Lösung ist jedoch nicht dauerhaft tragfähig – sie schränkt den regulären Schulbetrieb erheblich ein und erschwert das Lernen. Umso wichtiger ist es, dass wir den Wiederaufbau zügig voranbringen können.

Wohngebäude nach dem Brand (05.02.26)
Ansicht des zerstörten Wohngebäudes nach dem Brand am 04. Februar 2026

Über die Verwendung aller eingegangenen Spenden werden wir selbstverständlich ausführlich in unserem nächsten jährlichen Rechenschaftsbericht informieren, den wir hier auf der Webseite veröffentlichen.

Herzlichen Dank für euer Vertrauen und eure Unterstützung!