Nach dem Brand: Erste Hilfsmaßnahmen und wichtige Fortschritte

RÜCKBLICK

Seit dem schweren Brand am 4. Februar 2026 an unserer Partnerschule, der Nyapui Senior Secondary School of Excellence in Kenema, Sierra Leone, hat sich einiges getan. Dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender konnten wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort bereits wichtige Hilfsmaßnahmen umsetzen und die Situation der betroffenen Schülerinnen zumindest etwas verbessern. Im Mittelpunkt standen dabei zunächst die unmittelbare Versorgung der Mädchen, die Schaffung vorübergehender Unterkünfte und die möglichst schnelle Wiederaufnahme des Schulalltags.

Das vom Brand stark beschädigte Wohngebäude.

Schnelle Hilfe für die Schülerinnen
Durch den Brand verloren zahlreiche Schülerinnen nicht nur ihre Schlafplätze, sondern auch persönliche Gegenstände und wichtige Alltagsmaterialien. Umso wichtiger war es, schnell zu handeln und gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort die dringendsten Bedürfnisse zu decken.Mit den über Tandono bereitgestellten Spendengeldern konnten unter anderem neue Matratzen und Boarding-Uniformen angeschafft, Reparaturen an beschädigten Doppelstockbetten unterstützt sowie provisorische Unterkünfte und Übergangslösungen für den Unterricht mitfinanziert werden.

Neue Matratzen für die vom Brand betroffenen Schülerinnen.

Neue Doppelstockbetten.

Provisorische Unterkünfte auf dem Schulgelände.

Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit auf dem Schulgelände umgesetzt. Dazu zählt unter anderem die Anschaffung und Installation einer Kameraüberwachung. Gemeinsam mit weiteren Unterstützern wurden vor Ort außerdem beschädigte Bereiche gesichert und notwendige Reparaturen, etwa an der Wasser- und Sanitärversorgung, angegangen.All diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, den Schülerinnen nach dem schweren Einschnitt zumindest ein Stück Normalität und Sicherheit zurückzugeben.

Der Schulbetrieb konnte wieder aufgenommen werden
Eine besonders erfreuliche Nachricht ist, dass der Unterricht trotz der schwierigen Umstände wieder aufgenommen werden konnte. Damit dies möglich war, mussten die Schulleitung und das Schulteam kreative Übergangslösungen finden.So wurden einige Klassenräume vorübergehend als Schlaf- und Aufenthaltsbereiche genutzt, während unter anderem Labore und provisorisch eingerichtete Unterrichtsräume für den Schulbetrieb zur Verfügung standen. Dadurch konnten die Schülerinnen ihren Unterricht fortsetzen und sich auf anstehende Prüfungen vorbereiten.

Wiederaufnahme des Unterrichts.

Die Unterbringung und der Schulalltag bleiben unter diesen Bedingungen zwar herausfordernd, dennoch ist die Wiederaufnahme des Unterrichts ein wichtiger Schritt zurück in Richtung Normalität.Besonders dankbar sind wir der Schulleitung, den Lehrkräften und dem Betreuungspersonal, die sich seit dem Brand mit großem Engagement um die Mädchen kümmern. Auch unsere Partnerorganisation SEND Sierra Leone leistet weiterhin wertvolle organisatorische und finanzielle Unterstützung und koordiniert gemeinsam mit der Schule die Hilfsmaßnahmen vor Ort.

Erste Schritte für einen sicheren Wiederaufbau
Neben der unmittelbaren Nothilfe wurden in den vergangenen Monaten auch wichtige Voraussetzungen für den Wiederaufbau geschaffen. Auf dem Schulgelände begannen die ersten Aufräumarbeiten, beschädigte Bereiche wurden gesichert und die Planungen für die Wiederherstellung des zerstörten Wohngebäudes aufgenommen.

Um die Schäden fachlich beurteilen und einen möglichst sicheren Wiederaufbau vorbereiten zu können, wurde auch die Organisation Engineers Without Borders Denmark hinzugezogen. Ein technisches Team untersuchte die betroffenen Gebäude vor Ort und erstellte ein Gutachten zu ihrem baulichen Zustand sowie zu notwendigen Sicherheits- und Wiederaufbaumaßnahmen.Die fachliche Einschätzung zeigt, dass ein Wiederaufbau grundsätzlich möglich ist. Gleichzeitig wurden wichtige Empfehlungen zur Gebäudesicherheit, zum Brandschutz und zur Verwendung widerstandsfähigerer Materialien ausgesprochen.

  Räumung des Schutts und Vorbereitungen für den Wiederaufbau.

Die genaue Brandursache konnte nach den vorliegenden Informationen nicht abschließend geklärt werden.Für uns und unsere Partner steht deshalb fest: Beim Wiederaufbau geht es nicht nur darum, die zerstörten Schlafplätze wiederherzustellen, sondern auch darum, die Sicherheit der Schülerinnen langfristig zu verbessern.

Um die Schäden fachlich beurteilen und einen möglichst sicheren Wiederaufbau vorbereiten zu können, wurde auch die Organisation Engineers Without Borders Denmark hinzugezogen. Ein technisches Team untersuchte die betroffenen Gebäude vor Ort und erstellte ein Gutachten zu ihrem baulichen Zustand sowie zu notwendigen Sicherheits- und Wiederaufbaumaßnahmen.Die fachliche Einschätzung zeigt, dass ein Wiederaufbau grundsätzlich möglich ist. Gleichzeitig wurden wichtige Empfehlungen zur Gebäudesicherheit, zum Brandschutz und zur Verwendung widerstandsfähigerer Materialien ausgesprochen. Die genaue Brandursache konnte nach den vorliegenden Informationen nicht abschließend geklärt werden.Für uns und unsere Partner steht deshalb fest: Beim Wiederaufbau geht es nicht nur darum, die zerstörten Schlafplätze wiederherzustellen, sondern auch darum, die Sicherheit der Schülerinnen langfristig zu verbessern.

Gemeinsam geht es weiter!

Auch wenn in den ersten Monaten nach dem Brand bereits viel erreicht werden konnte, bleibt noch einiges zu tun. Die provisorischen Unterkünfte sind keine dauerhafte Lösung. Neben der baulichen Wiederherstellung des Wohngebäudes werden insbesondere weitere Einrichtungsgegenstände, sanitäre Einrichtungen und Materialien für den Schulalltag benötigt.Unser gemeinsames Ziel ist es, den Schülerinnen möglichst bald wieder sichere und angemessene Schlafplätze auf dem Schulgelände zu ermöglichen, damit sie sich vollständig auf ihre schulische Ausbildung konzentrieren können.

Wir möchten uns von Herzen bei allen Menschen bedanken, die unsere Partnerschule nach dem Brand unterstützt haben!

Die große Solidarität und Spendenbereitschaft haben uns sehr bewegt und zeigen, was durch gemeinsames Engagement möglich ist.Ein ebenso großer Dank gilt unseren Partnern vor Ort, insbesondere SEND Sierra Leone, der Schulleitung und den Lehrkräften, die unter schwierigen Bedingungen unermüdlich daran arbeiten, den Schülerinnen weiterhin Bildung und ein sicheres Umfeld zu ermöglichen.Wir bleiben mit unseren Partnern in engem Austausch, begleiten die weiteren Maßnahmen und werden über die Fortschritte beim Wiederaufbau sowie die Verwendung der Spendengelder informieren.

Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Vertrauen! Gemeinsam können wir viel bewegen.

Euer Tandono-Team